Köln-Südstadt

Kartäuserhof 24, Köln,
(0221) 36 757 24

Bonn-Endenich

Von-Weichs-Straße 23, Bonn,
(0228) 96 500 990

So liebt ER

Wenn ein Mann seine eigenen Bedürfnisse auf Kosten des Partners/der Partnerin befriedigt, sind Konflikte unvermeidlich. Das Geheimnis einer erfolgreichen Partnerschaft liegt darin, dass beide Gewinn daraus ziehen.

Wird einem Mann die Gelegenheit gegeben, sein Potential unter Beweis zu stellen, wird er sein Bestes geben. Erst wenn er meint, nichts ändern zu können, fällt er in seine alten egoistischen Verhaltensweisen zurück.  Ein verliebter Mann sorgt sich um den anderen genauso viel wie um sich selbst. Er besitzt nämlich die Freiheit, einem anderen nicht aus Eigennutz zu geben, sondern aus dem innersten Wunsch heraus, sich um jemanden zu kümmern. Er erlebt die Zufriedenheit seiner Partnerin so, als sei es seine eigene. Nichts ist ihm zu schwer oder zuviel, um sie glücklich zu machen - denn ihr Glück macht ihn ebenfalls glücklich.

Zu Beginn des Heranwachsens ist ein Mann zufrieden, indem er sich ausschließlich um sein eigenes Wohlbefinden kümmert. Je reifer er wird, umso weniger befriedigt ihn die Eigenliebe. Um wirkliche Erfüllung zu finden, braucht er die Liebe als Antriebskraft für sein Leben. Er benötigt zwar immer noch die Liebe anderer, aber sein größtes Bedürfnis in der Jugend ist es, Liebe zu schenken. Sie haben nicht nur Lust darauf Liebe zu geben, sondern sie benötigen es, wie das tägliche Brot. Das ist ihnen jedoch zumeist unbewusst. Nur wenige Männer haben die Möglichkeit gehabt, die eigenen Eltern so kennenzulernen, dass diese zufriedenstellend miteinander umgegangen sind, indem sie frei und selbstlos gaben. Daher wissen sie auch nicht, dass es für ihre Beziehung wichtig ist, einer Partnerin zu geben, was sie benötigt. Scheitert die Beziehung, bleibt er deprimiert zurück und flieht aus der Beziehung.

Es ist ihm nicht klar, dass er aufgehört hat, sich um seine Partnerin zu sorgen, weil er das Gefühl hatte, nicht mehr gebraucht zu werden. Sobald er wieder jemanden findet, der ihn braucht, ist er auch wieder motiviert und seine depressive Stimmung verschwindet.

Hat ein Mann nicht das Gefühl, etwas zu bewirken, ist es für ihn schwer, sich weiterhin um jemanden zu sorgen. Er muss also wieder fühlen, dass man ihn schätzt, ihm vertraut und ihn akzeptiert. Sobald ein Mann das Gefühl hat, nicht gebraucht zu werden, ist es für diesen 'ein schleichender Tod'.