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Die Wirkung negativer Vorstellungsbilder

Die Wirkung negativer Vorstellungsbilder

Wurden Sie schon einmal von einer Giftschlange bedroht? Dann genügt bereits die Erinnerung an diese gefährliche Begegnung, um den Adrenalinpegel in Ihrem Körper steigen zu lassen: Schweißausbrüche, Herzklopfen bis zum Zerspringen – die Situation ist so real, als würden Sie der Schlange jetzt gegenüber stehen.

Doch auch die Erinnerungen an unangenehme Konfrontationen mit einem von Eifersucht besessenen Partner/In, wütenden Vorgesetzten oder Polizisten… können Auslöser zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen sein. Ihre Körperfunktionen werden so beschleunigt, als befänden Sie sich tatsächlich wirklich in einer aktuellen Notlage: Schnelle Atmung, Herzrasen, weiße Blutkörperchen werden in Ihrer Aktivität zurückgehalten, sobald sie uns verteidigen wollen.

So, wie man sich auf Ängste und Sorgen konzentriert, so schadet das auch unserer Gesundheit: Wut, Sorgen, Angst können zu Puls- und Herzfrequenzerhöhungen führen, wodurch die Gefahr besteht, einen Arterienkrampf zu bekommen.

Diese  negativen Gedanken, wie beispielsweise Verlust des Arbeitsplatzes und des damit geregelten Einkommens, Ängste vor Krankheiten oder nächtlichen Übergriffen auf der Straße, Anzweiflung der Partnerschaftstreue, ohne Perspektiven sein, Ängste vor Kriegen oder der Einsamkeit, Furcht um Verlust geliebter Menschen oder auch finanzieller Sicherheitsverlust durch Veränderung wirtschaftlicher/sozialer Entwertungen.

Gehören Sie zu denjenigen, die sich ständig gedanklich bei den Sorgen aufhalten, können Sie damit rechnen, dass der Körper irgendwann einmal auf Ihre Vorstellung reagiert. Wie stark diese Reaktionen sind, hängt von der Intensität der Gefühle ab, welche die vergangenen Erfahrungen in Ihnen auslösen.

Die Grundlage der Programmierung wird auf die gesammelten Erfahrungen gebildet – diese reagieren mit Ihrem Körper sofort auf unbewusste und bewusste Ängste und steuern Sie. Die Unfähigkeit mit einer Stresssituation umzugehen, der durch den bloßen Gedanken ausgelöst wird, und das Gefühl der eigenen Minderwertigkeit, können zu Depressionen führen. Auch die Schwächung des Immunsystems ist möglich oder eine Entwicklung eines krankhaften Syndroms.

Kann man mittels Hypnose die Geisteskontrolle selbst führen und den Mechanismus unterbrechen, wird Frühwarnsystem gestärkt. In dem Moment können Stress und Spannungen früher entdeckt werden und durch das bewusste Anwenden kognitiver und perzeptiver Kontrollen, uns das Gefühl der Hilflosigkeit abbauen. So kann man zum Beispiel Depressionen vorbeugen.